Was die Presse so Berichtet


Bericht aus der Westfalenpost vom26.04.2018


 

Aus der Rasselbande wurde ein Kegelclub

 

Sundern  „Kegelbande Buffalo“ aus Sundern ist frische Antwort auf Unkenrufe zur aussterbenden Freizeitsportart. Junger Club bei Kegelstadtmeisterschaft.

 

. Jung, fröhlich, voller Tatendrang und das auf einer Kegelbahn – geht das überhaupt noch? Das Kegeln gilt als eine aussterbende Freizeitsportart. Viele Gastronomen haben ihre Kegelbahnen geschlossen. Nicht so Heiko Hoffmann, bei ihm ist die Kegelbahn ständig gut belegt. Und dies nicht nur mit Altherren- oder Altdamenclubs.

Auch die „Kegelbande Buffalo“, zehn Frauen zwischen 24 und 28, treffen sich hier regelmäßig. Lara, Julia und Jana feierten bei Heiko, als dieser 2013 die Gaststätte „Bauernstübchen“ gegenüber des Papierwerks gerade übernommen hatte. Einfach aus Spaß und einer guten Laune heraus erkundigten sie sich nach einer freien Kegelbahn. So fing alles an,

Genug Mitstreiterinnen

Mitstreiterinnen hatten sie genug, denn die drei sind seit Jugend an in einer Clique, zu der auch Karina, Ann-Katrin, Christina, Theresa, Lisa, Sophia und Carolin gehören. Und Heiko Hoffmann hatte noch eine Bahn frei. Die anderen Mädels waren begeistert von der Idee. „Uns macht es einfach Spaß, etwas miteinander zu unternehmen“, erklärt Lara. Vom Kegeln hatten die zehn jungen Frauen zwar schon gehört, aber selber ausprobiert hatten sie es höchstens mal in früher Zeit auf einem Kindergeburtstag, der auf der Kegelbahn gefeiert wurde.

Name schnell gefunden

Zuerst ging es auf Namensuche. Damen lieben Schuhe, Mädels auch und besonders die hohen Sohlen von Buffalo. Aus der Rasselbande der Kindheit wurde zudem die Kegelbande – und schon war der Name geboren: „Kegelbande Buffalo“. Abenteuerlich startete die Kegelbande, die Kegel fielen selten und die Kugel landete oft in der Gosse. Aufgeben war aber keine Option. Obwohl sie um ihr Manko wussten, meldeten sich die zehn Damen nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ auch zur Stadtmeisterschaft der Kegler in Sundern an.

Ein Herrenkegelclub, der auf der Nebenbahn aktiv war, hörte von den Schwierigkeiten der Ladies. Hilfsbereit gaben sie kostenlose „Nachhilfe“. Nun hatte die Kegelbande eine Richtschnur, an der sie sich entlang hangelten. Bis zur Meisterschaft war es noch weit, es wurde geübt und mit Spaß gekegelt. Trotzdem errangen die Ladies mit 530 Holz die „rote Laterne“.

An der Kegelmeisterschaft nehmen sie trotzdem jedes Jahr wieder teil. Als Silvia Nickel, Schreiberin der Freizeitkegler, die Kegelbahn betrat, wurde es auch 2018 ernst. Doch Lara kegelte gleich „Alle Neune“, der Jubel war groß. Leider hielt sich die Serie nicht so richtig. Am Ende standen genau 600 Holz auf dem Wertungszettel.

Abo auf die „Rote Laterne“

„Das gibt wohl wieder die Laterne,“ nahm die Kegelbande es sportlich gelassen und doch fröhlich. Sie werden weiter kegeln und weiter üben. Es macht einfach Spaß, mit Freundinnen etwas gemeinsam zu machen, sind sich alle einig. In diesem Jahr ist sogar eine erste Kegeltour geplant. „Sonst sind wir vom Kegelgeld immer essen gegangen, nun geht es mal etwas weiter und über ein Wochenende weg.“ Das Ziel ist noch Geheimsache.

 

Danke an die Westfalenpost und Beate Feische für den Bericht.

 


Bericht aus der Westfalenpost vom 29.04.2017


420 Kegler kämpfen um Stadttitel

Sundern.   Die Kegel-Stadtmeisterschaften haben in den vergangenen Monaten stattgefunden, sie waren ein Riesenerfolg: Es haben insgesamt 46 Klubs mit 420 Keglern teilgenommen. Einige haben sich erst kurz vor der Meisterschaft gegründet, wie die Damen von zwei Kindertagesstätten und einer Truppe vom TuS Sundern. Alle haben alles gegeben, um ihren Klub nach vorne zu bringen. Die besten Einzelkegler/innen durften nach Erlangen der Mindestholzzahl (Damen: 140 Holz, Herren: 170 Holz) noch zur Einzelmeisterschaft, um die Besten der Besten zu ermitteln.

 

Die Kegel-Stadtmeisterschaften haben in den vergangenen Monaten stattgefunden, sie waren ein Riesenerfolg: Es haben insgesamt 46 Klubs mit 420 Keglern teilgenommen. Einige haben sich erst kurz vor der Meisterschaft gegründet, wie die Damen von zwei Kindertagesstätten und einer Truppe vom TuS Sundern. Alle haben alles gegeben, um ihren Klub nach vorne zu bringen. Die besten Einzelkegler/innen durften nach Erlangen der Mindestholzzahl (Damen: 140 Holz, Herren: 170 Holz) noch zur Einzelmeisterschaft, um die Besten der Besten zu ermitteln.

Senioren am Anfang

Am Anfang die Seniorenmeisterschaft, bei der sich alle Kegler/innen über 60 Jahren zum Vergleich im Stadtkrug trafen, wo auch die ganze Meisterschaft ausgetragen wurde.

Nun laufen die Vorbereitungen für die Kegler-Party am 6. Mai ab 19 Uhr auf Hochtouren. Gefeiert wird in der Schützenhalle Sundern (10 Euro pro Person). Der Abend wird von der Live Band „JUMP“ untermalt. Künstler aus dem Umland sowie Knabbereien gehören ebenfalls dazu, wie auch eine Verlosung. Anmeldungen bei Ivonne  0171/5371649, und Heike, 0170/2477211.


Organisatoren des Sunderner Keglerballes treffen in die Vollen 17.04.2016

Sundern. „Gut Holz!“ hieß es am Samstag im Stadtkrug aus 130 Stimmen. Diese Gästezahl wurde vom neuen Orga-Team gesetzt, da die Feier recht kurzfristig geplant und durchgeführt werden musste. Mit neuem Konzept gingen sie an den Start – und trafen in die Vollen.

Höchste Punktzahl bescheinigten auch die Gäste dem Team. Eine intensive Organisation, viel Einsatz bei der Sponsorensuche und viel Arbeit im Detail wie liebevoll verpackte Gewinne zeugten auch von einem ehrgeizigen Team, das den Kegelkollegen wirklich ein Erlebnis bieten wollte. Selbst die Sponsoren dankten es. MüllerTouristik sponserte nicht nur drei Reisegutscheine im Wert von 50, 150 und 300 Euro, das Unternehmen schickte auch Vertriebsleiter Thomas Rickert zur Preisübergabe vorbei. Auch Manfred Weiland gab dem Team zwei Gutscheine im Gesamtwert von 150 Euro für die Verlosung. Aber nicht nur die Preise lockten die Kegler, sondern ganz besonders die Frage: Wer sind die Sieger, die die 30 Pokale, drei rote Laternen und Urkunden mit nach Hause nehmen konnten. Dazu war extra Bürgermeister Ralph Brodel gekommen, der die Pokale überreichte.

Viele Ergebnisse und Siegerehrungen

Vorrundenbeste bei den Frauen wurde Conny Weber mit 162 Holz, Diana Schmidt lag mit 156 Holz auf Platz zwei und Ulla Pojer 152 auf Platz drei. Christian Lübke lag mit 183 Holz bei den Herren vorn, gefolgt von Andreas Werther 188 und Dieter Gerke 187 Holz. Bei den Senioren (Ü60) räumte Margot Strohm 131 Holz ab, Klare Frese 129 und Nanni Klose 126 Holz. Bei den Herren lag Josef Köster mit 180 Holz vorn, gefolgt von Harry Pojer mit 176 Holz und Johannes Fulgoni mit 174 Holz. Bei den jüngsten (Ü 30) lag Nicole Antecak mit 124 Holz vorn, gefolgt von Julia Te Pass 123 Holz und Ann Katrin Flügge 116 Holz. Roman Kleinhorst führte in dieser Kathegorie die Herren mit 170 Holz an, es folgte Niklas Kleinhorst mit 160 Holz und Frederik Reichert mit 156 Holz. Im Gesamtergebnis lagen bei den Damen die „Teppichklopfer“ mit 706 Holz vorn, die Ü60 folgten mit 695 Holz und die „Kegelbande Buffalo“ mit 621 Holz. „Schlaff ab“ lag bei den Herren mit 935 Holz vorn, die „Fraggels“ belegten Platz zwei mit 942 Holz und die „Blauen Jungs“ belegten Platz drei mit 884 Holz. Bei den gemischten Clubs siegte „Hau Wech“ mit 925 Holz, „Double Six“ folgte mit 942 Holz und „Zerrissene Hose“ mit 921 Holz lag auf Platz drei. Stadtmeisterin wurde Ulla Pojer mit 45 Holz, den Vize schaffte Uschi Thiele mit 41 Holz und den dritten Platz belegte Diana Schmidt mit 40 Holz. Stadtmeister der Herren wurde Josef Köster mit 53 Holz, Vizemeister wurde Johannes Born und Hubert Schulte mit je 49 Holz.

Die rote Laterne der 37 teilnehmenden Clubs nahm die „Kegelbande Buffalo“ mit 621 Holz entgegen, immerhin 699 Holz errangen noch „Alarmstufe Holz“ und die letzte Laterne nahm der gemischte Club „Kunterbunt“ lachend entgegen.

Für zusätzlichen Spaß sorgten an diesem Abend die „Hans und Franz Comedy Kellner“. Bei guter Musik und ebenso guter Laune wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert.

Beate Feische

 

 

Danke an Beate Feische für diesen Beitrag in der Westfalenpost!